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Wie wir es sehen
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Aussage |
Die BfOT dazu:
Richtig!
Deshalb fordern wir eine weitgehende und zukunftssichere Verkehrslösung für die Gemeinde Taufkirchen (Vils). Die Umfahrung darf nicht zu einer erneuten Belastung von Bürgern am jetzigen Ortsrand führen. Deshalb fordern wir die Gemeinde Taufkirchen sowie das Straßenbauamt Freising auf, bürgerfreundliche Alternativen zur momentan geplanten Trasse auszuarbeiten. Eine moderne Lösung für die Verkehrsprobleme sollte allen, oder zumindest so vielen Bürgern als möglich, gerecht werden. |
Die BfOT dazu:
Falsch!
Unter sämtlichen denkbaren Umfahrungsvarianten, wird es schwer sein, eine Trasse zu finden, die mehr Siedlungen und Anwohner, insbesondere junge Familien und Kinder, schädigt als die aktuell favorisierte. Die Fakten, die gegen die jetzige Planung sprechen sind gewaltig:
- Eine Entlastung der Bürger im Ortszentrum von nur ca. 32% (siehe Pläne/Verkehrsbelastung).
- Eine zusätzliche Belastung von mehreren großen Siedlungen an den Ortsrändern, mit sehr viel mehr Menschen die dadurch belastet werden, als Menschen die durch die jetzige Lösung je entlastet werden können.
- Eine "Einkesselung" des Ortes und damit ein Verbauen von zukünftigen Erweiterungsregionen.
- Eine Zerstörung des Landschaftsbildes der ganzen Region um Taufkirchen.
- Abtrennen von Naherholungsgebieten rund um Taufkirchen.
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Die BfOT dazu:
Dies ist zu vermuten!
Die BfOT forderte die Gemeinde bereits mehrfach auf, dazu eindeutig Stellung zu beziehen. Mehrfach betonte der Bürgermeister jedoch, dass es dazu, Zitat: "noch keine Meinungsbildung gebe". Es scheint so als dass die Gemeinde diese Entscheidung zu verdrängen versucht.
Dafür kann es eigentlich nur zwei Gründe geben:
- Die Gemeinde möchte den Ringschluss, würde dann natürlich auch alle Bürger im Süden Taufkirchens gegen sich aufbringen und verhält sich deshalb bedeckt.
- Die Gemeinde möchte den Ringschluss nicht. Dann würde die Entlastung im Ort so gering ausfallen (ca. 32%), dass diese Umfahrung überflüssig ist und der Nutzen nie die Kosten rechtfertigen würden.
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Die BfOT dazu:
Offen!
Bei der Suche nach einer optimalen Verkehrslösung ist es durchaus denkbar, dass eine Gemeindegrenze kein unüberwindliches Hindernis sein muss, vorausgesetzt, eine übergreifende Lösung würde für alle Gemeinden einen Vorteil bringen.
Überlegungen zu derartigen Umfahrungsalternativen oder gar orientierende Gespräche mit den Nachbargemeinden wurden nach unserem Wissen nicht unternommen.
Interessant im Zusammenhang mit einer weiträumigen Ortsumfahrung ist sicherlich auch das Zitat des Herrn Staatsekretärs Georg Schmid in einer Diskussion zur B15neu -> hier. |
Die BfOT dazu:
Falsch!
Auch eine Umfahrung im größeren Radius würde, bei sinnvoller Planung, angenommen. Zusätzlich könnte man den Verkehr durch den Ort mit zusätzlichen Maßnahmen wie Durchfahrverbote für Schwerlastverkehr oder Verkehrsberuhigung, aus dem Ort verbannen. Eine so enge Trassenführung wie die momentan geplante Trasse ist aus städteplanerischer Sicht unverständlich und nachteilig für das Wachstum der Gemeinde. |
Die BfOT dazu:
Ungeprüft und Unlogisch!
Dies ist eine ungeprüfte und unlogische Behauptung, die allenfalls geeignet ist, Torschlusspanik bei den verantwortlich Handelnden zu erzeugen.
Aus zuletzt drei zur Auswahl stehenden Trassen wurde die aktuelle ausgewählt, die 1,7 Mio Euro teurer eingeschätzt wird als die billigste Südvariante. Der „finanzielle Wirkungsgrad“ scheint demnach nicht der entscheidende Gesichtspunkt in der Frage der Finanzierung zu sein.
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