BfOT Taufkirchen (Vils)
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... auf den Webseiten der BfOT.

BfOT veröffentlicht eingeschränkten Widerruf!

Auf anwaltlich verfügten Wunsch von Herrn Gottfried Traber veröffentlicht Dr. Kurt Dworschak (Sprecher der BfOT) einen eingeschränkten Widerruf bezüglich des Leserbriefs "Keine Energie für Grabenkämpfe" (Leserbriefe siehe Presse).
Die BfOT hofft, dass sich nun wieder alle Beteiligten sachlich dem Thema Ortsumfahrung widmen werden.

siehe -> Presse

 

Die BfOT ist eine Bürgerinitiative die für eine bürgerfreundliche Verkehrslösung für Taufkirchen (Vils) kämpft.

Die Notwendigkeit der Bildung der Bürgerinitiative ergab sich aus der Befürchtung, dass die Umsetzung der aktuellen Planung der Ortsumfahrung massive, irreversible Nachteile für viele Bürger sowie den Ort Taufkirchen (Vils) zur Folge haben würde, die Aussagen der Behörden und Bürgervertreter jedoch keine ernsthaften Bestrebungen nach wesentlichen Trassenänderungen erkennen lassen.

Wir die BfOT sind keinesfalls Gegner einer sinnvollen Verkehrslösung für den Ort sondern stellen uns der Aufgabe, für eine andere, und vor allem bürgerfreundliche, Lösung der Verkehrsprobleme in Taufkirchen zu kämpfen.

Mit dieser Website möchten wir informieren, aufklären und zum Umdenken anregen.

Diese Seite wird regelmäßig aktualisiert. Immer wieder reinschauen lohnt sich.

 

Gemeinderat sagt NEIN zu Umfahrung bei Aham und Granting

In der Gemeinderatsitzung am Dienstag den 23.06.2009 hat sich der Gemeinderat mit nur drei Gegenstimmen gegen eine Erweiterung der Ortsumfahrung B388 auf die Ortsteile Aham und Granting ausgesprochen. Gegen die Beschlußvorlage der Gemeinde, die Ortsteile nicht aufzunehmen, haben nur die beiden BfOT-Räte Stephan Fürmetz und Korbinian Empl und Alois Maier (WGW) gestimmt.

Auf Antrag des Herrn Traber wurde eine lebhafte Diskussion abgebrochen und über die Beschlußvorlage abgestimmt.

 

Gemeinderat berät abschließend über neue Planung am 25.03.2009

Am Mittwoch den 25.03.2009 um 18:45h berät der Gemeinderat über die Planung und deren Vorlage beim Straßenbauamt.

Es ist davon auszugehen, dass der Gemeinderat, mit wenigen Gegenstimmen, der Beschlussvorlage der Gemeinde zustimmen wird.

BfOT-Treffen vom 15.03.2009

Die BfOT-Mitglieder haben den aktuellen Stand der Planung der B388-Ortsumfahrung in einem internen Treffen am 15.03.09 diskutiert, hier ein kurzes Fazit:

Die von der Fa. Kempa zuletzt vorgeschlagene Trassenvariante wird innerhalb der BfOT skeptisch gesehen. Zwar wurden einige Verbesserungen in den aktuellen Vorschlag eingearbeitet, teilweise werden diesen von der Fa. Kempa jedoch nur geringe Chancen einer Akzeptanz durch das Straßenbauamt eingeräumt.
Für einige neuralgische Punkte im Verlauf der Trasse ist eine für die dortigen Anwohner tragfähige Lösung nicht in Sicht.
Mit Sorge muss auch festgestellt werden, dass nach wie vor kein Verkehrskonzept für den Ort erarbeitet wurde. Vermisst werden u.a. nach wie vor konkrete Überlegungen zur B15-Problematik und zum Anschluss des Gewerbegebietes, beides unabdingbare Forderungen, die an eine Umfahrungslösung für Taufkirchen zu stellen sind.
Die Gemeinderäte sind mehr denn je gefordert, die Umfahrung kritisch zu hinterfragen.
Was das Interesse am Wohl der Taufkirchner Bürger anbelangt, sollte dabei die Rolle des Straßenbauamtes nicht überschätzt werden.

Thema B388-Umfahrung im Gemeinderat.

Auch nach der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats vom 10.03.2009, in der die erweiterte Planung der Fa. Kempa vorgestellt wurde, bleiben für die Betroffenen viele Fragen ungeklärt. Ebenfalls konnten auch viele Betroffenheiten nicht beseitigt werden. Einige der Grundbesitzer haben auch zu dieser letzten Planung ganz klar Ihre Ablehnung geäussert.

Dennoch möchte der Gemeinderat in der nächsten Sitzung am 25.03.2009 den Beschluß fassen, den jetzigen Planungsstand beim staatlichen Bauamt als Gemeindevorschlag einzureichen.

Von einer "von allen getragenen Lösung", wie es Bürgermeister Hofstetter noch im Dezember gefordert hatte ( „Erst wenn es in ihren Augen okay ist, wird der Gemeinderat darüber sprechen und dann werden wir an das Bauamt herantreten.“), kann allerdings nicht gesprochen werden.

Gespräche mit der Gemeinde und der Fa. Kempa ohne Ergebnis.

Die Vorstellung der abgeänderten Planung der Fa. Kempa durch Herrn Dietl in einer Runde mit allen Betroffenen am Mittwoch den 04.02.2009 endete ohne sichtbare Annäherung der unterschiedlichen Standpunkte.
Die Fa. Kempa hatte zwar die Planung durch die von den Betroffenen gewünschten Änderungen ergänzt, jedoch drückte Herr Dietl unmissverständlich seine Abneigung gegen diese Änderungen aus. Auch sprach er ganz offen davon, dass diese Änderungen, zum Wohle der Betroffenen, kein Chance zur Realisierung bzw. der Genehmigung durch das Straßenbauamt haben.
Von der Mehrheit der Anwesenden wurde die Ortsumfahrung an sich in Frage gestellt.
Durch die Forcierung des Bau der B15neu sowie der A94 werde der Fernverkehr gerade auf der B388 erheblich zurückgehen. Allein durch die A94 wird ein Rückgang von 7000 Fahrzeugen auf 5000 Fahrzeuge auf der B388 erwartet. Hierbei ist die B15neu noch gar nicht eingerechnet.
Berücksichtige man zusätzlich die langfristigen Entwicklungen bei den Energiepreisen und damit den prognostizierten Rückgang des Individualverkehrs, stelle man sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer B388-Umfahrung.
Die Gemeinde wurde aufgefordert alle Grundlagen (Verkehr, Umwelt, Entlastung usw.) noch einmal kritisch und vorbehaltslos zu untersuchen.
"Es könnte passieren, dass wir eine Umfahrung bauen, nur weil es gerade finanziell möglich wäre, die dann nicht gebraucht und nicht genutzt wird. Dafür werde jedoch die Natur und die Schönheit der Taufkirchner Landschaft auf ewig zerstört." war die mehrheitliche Aussage der anwesenden Betroffenen.

 

Vorstellung der neuen Planung.

Bürgermeister Hofstetter lädt alle Ansprechpartner der Betroffenen, der Grundstückseigentümer sowie die Ansprechpartner der BfOT zur Vorstellung der neuen Planung der Ortsumfahrung B388 am

04. Februar 2009 um 19:00h

in den Sitzungssaal im Wasserschloß Taufkirchen ein. Die Fa. Kempa stellt die neue, auf Wunsch des Bürgermeisters und der Betroffenen abgeänderte, Planung vor.

Erste Gespräche zur Ortsumfahrung mit der Gemeinde enden positiv für Betroffene.

Bürgermeister Hofstetter stellte nach den diversen Gesprächen mit den Betroffenen klar, dass die Firma Kempa die Vorschläge der Betroffenen und der BfOT, und damit auch ein Abrücken im Westen um mindestens 150 Meter sowie ein Tieferlegen im Bereich der ED26 in die Neuplanung aufnehmen müssen.

Bürgermeister Hofstetter argumentierte, dass für die Gemeinde das Schutzgut Mensch im Vordergrund stehe und dass das Biotop und der Wald keine K.O.-Kriterien seien. Er stellte sich hinter die Forderung der BfOT und beauftragte das Ingenieurbüro, die Änderungswünsche in die Trasse einzuarbeiten. Ende Januar soll die neue Variante wieder allen Betroffenen vorgestellt werden.
Hofstetter: „Erst wenn es in ihren Augen okay ist, wird der Gemeinderat darüber sprechen und dann werden wir an das Bauamt herantreten.“

 

Bürger lehnen ortsnahe Lösung ab. Überregionale Lösung wird angestrebt.

Ergebnisse der Bürgerversammlung zum Thema Ortsumfahrung Taufkirchen (Vils).

Nach der Vorstellung der Fa. Kempa zu den Überprüfungen der Planfesttellungsunterlagen und des Standortes einer Mineralwasserfabrik in Taufkirchen gab es eine rege Beteiligung der Bürger an der Diskussion.

Einige der Bürger, die sich zu Wort meldeten, forderten ein Verkehrskonzept für Taufkirchen und eine überregionale Lösung des B388-Verkehrsproblems. Viele der Redner lehnten eine ortsnahe Umfahrung Taufkirchens sowohl im Norden als auch im Süden ab. Dies entspricht der Haltung der BfOT.

Die Fa. Kempa hat eine Reihe erheblicher Schwächen der aktuellen Planfeststellungsvariante aufgedeckt. Ob ausreichende Verbesserungsmöglichkeiten gefunden werden können. lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehen.

Thematisiert wurde auch die mögliche Ansiedelung einer Mineralwasserfabrik im Süden Taufkirchens, die für den Ortskern erheblichen, zusätzlichen Schwerlastverkehr bringen würde. Die geplante Nordtrasse würde hierfür keinerlei Entlastung bedeuten. Einer Aussage des Mineralwasserbetriebes an die Fa. Kempa per Email, dass ca. 90% der LKWs in den Süden fahren werden, wurde von einigen Bürgern mit einer logischen und kalkulativen Argumentation entschieden widersprochen. Eine zusätzliche Belastung der Anwohner im Ortszentrum werde das Resultat sein.

Offensichtlich wurde, dass die Stimmen, die eine konzeptionelle und möglicherweise auch überregionale Lösung fordern, zahlreicher geworden sind, da die aktuelle Planung viele Frage offen lässt.

Begehung der Trasse

Die die BfOT hat zusammen mit Herrn Dietl von der Fa. Kempa eine Begung der Planfeststellungstrasse durchgeführt...
Mehr dazu hier

 

Haltung der BfOT

Haltung der BfOT zur weiteren Planung:
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