... auf den Webseiten der BfOT.
B388 Ortsumfahrung - und dann?
Jedem Taufkirchner ist klar, dass die geplante B388-Ortsumfahrung die Verkehrsproblematik Taufkirchens nicht lösen wird aufgrund des unverändert bestehenden B15-Verkehrs.
Von Anfang an hat die BfOT ein Verkehrskonzept in Taufkirchen eingefordert - bis jetzt FEHLANZEIGE!
Die Bewohner von Weg, Stadl, Kirchlern, Breitenweiher, Solching und Polzham tun gut daran, den von vielen geforderten Dreiviertelschluss als logische Folge der B388-Umfahrung zu sehen. Alles andere wäre naiv.
Die Frage könnte dann sehr bald nicht mehr sein "ob" sondern "wie". Beispiele gefällig?

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Gemeinderat verwirft die Verbesserungen der betroffenen Bürger und der BfOT.
In der GR-Sitzung am 09.02.2010 wurden mit 18 zu 2 Stimmen die von der BfOT und den betroffenen Bürgern eingebrachten Verbesserungen an der geplanten B388 Umfahrung in wichtigen Teilbereichen verworfen.
War die Einreichung von Verbesserungen beim Strassenbauamt also nur eine Farce und bewusst geplante Ruhigstellung von betroffenen Bürgern?
Für diese Annahme würde auch der von Hofstetter in der Sitzung mehrfach betonte Fakt sprechen, dass er selbst und viele der länger im Amt stehenden Gemeinderäte sehr wohl um die Kaltluftstromproblematik, welche z.B. die Lösung im Bereich Stephansbrünnlbach verhindere, wußten. Wurde dies bei der Vorstellung der Umplannungen im Februar und März 2009 in diversen GR-Sitzungen bewusst verschwiegen?
Kann man den Worten dieser Gemeindevertreter überhaupt noch glauben schenken? Oder zeigen die Gemeindevertreter damit nicht sehr deutlich, dass nie an wirkliche Verbesserungen gedacht wurde? Kann es sein, dass man lediglich die Bürger vor der Bundestagswahl ruhig stellen wollte?
siehe Presseberichte
Straßenbauamt setzt Gemeinderat unter Druck
Mit einem Schreiben vom 03.02.10 wurde die BfOT von der Gemeinde darüber informiert, dass in einer Gemeinderatssitzung am 09.02.10 über die weitere Planung der Ortsumfahrung entschieden werden soll.
Das Straßenbauamt lehnt wesentliche Verbesserungsvorschläge in den Bereichen "Oselbach"und Stephansbrünnlbach ab und macht in einem Schreiben vom 27.01.10 die Weiterführung der Planung von einer raschen Zustimmung des Gemeinderates abhängig.
Die BfOT hat den Sachverhalt in einem Treffen am 07.02.10 besprochen und lehnt das Vorgehen des Straßenbaumamtes aus verschiedenen Gründen entschieden ab.
Hier eine Auswahl genannter Kritikpunkte:
- Stufenweise Prüfung der Alternativtrasse:
Dieses in den Augen der Betroffenen nicht akzeptable Vorgehen wurde lt. Straßenbauamt "einvernehmlich in mehreren Gesprächen mit Gemeindevertretern vereinbart". Dem Gemeinderat und den Betroffenen liegen unseres Wissens hierzu keine Informationen, geschweige denn ein Gemeinderatsbeschluss vor.
- Forderung einer Entscheidung des Gemeinderates ohne ausreichende sachliche Informationsgrundlage:
Die Argumente des Straßenbauamtes, auf deren Grundlage der Gemeinderat entscheiden soll, sind nicht belegt und teilweise nicht nachvollziehbar.
So fehlt beispielsweise eine von der BfOT geforderte gutachterliche Überprüfung der Möglichkeit einer Verlegung des Biotops im Bereich Oselbach. Hier heißt es im Schreiben lediglich "..kann nicht akzeptiert werden".
Wenig nachvollziehbar ist auch die Begründung "Kaltluftstrom" für die Ablehung einer Tieferlegung im Bereich der ED 26. Dieses Argument taucht in der Diskussion erstmals
auf, auch hier liegen unseres Wissens keine gutachterlichen Daten vor.
- Entscheidung unter Zeitdruck:
Das Thema Umplanung liegt seit Monaten beim Straßenbauamt. Nun wird der Gemeinderat plötzlich und unter Zeitdruck vor die Wahl gestellt: Entweder wird den Vorgaben des Straßenbauamtes (trotz ungenügender Daten und Informationen) zugestimmt oder die Planung wird eingestellt.
Mancher mag bei diesem Vorgehen an das Wort Erpressung denken.
Ein derartiges Auftreten kritiklos zu akzeptieren würde bedeuten: der Gemeinderat gibt dem Straßenbauamt auch für alle weiteren "Teilbereiche" der Umfahrung die Möglichkeit, das Geschehen über die Köpfe der Gemeindevertreter und der Betroffenen hinweg zu lenken.
Viele Betroffene stellen sich die Frage: wer hat in diesem Vorgang eigentlich das Sagen? Die Bürger und ihre Vertreter oder eine Behörde?
BfOT veröffentlicht eingeschränkten Widerruf!
Auf anwaltlich verfügten Wunsch von Herrn Gottfried Traber veröffentlicht Dr. Kurt Dworschak (Sprecher der BfOT) einen eingeschränkten Widerruf bezüglich des Leserbriefs "Keine Energie für Grabenkämpfe" (Leserbriefe siehe Presse).
Die BfOT hofft, dass sich nun wieder alle Beteiligten sachlich dem Thema Ortsumfahrung widmen werden.
siehe -> Presse
Die Notwendigkeit der Bildung der Bürgerinitiative ergab sich aus der Befürchtung, dass die Umsetzung der aktuellen Planung der Ortsumfahrung massive, irreversible Nachteile für viele Bürger sowie den Ort Taufkirchen (Vils) zur Folge haben würde, die Aussagen der Behörden und Bürgervertreter jedoch keine ernsthaften Bestrebungen nach wesentlichen Trassenänderungen erkennen lassen.
Wir die BfOT sind keinesfalls Gegner einer sinnvollen Verkehrslösung für den Ort sondern stellen uns der Aufgabe, für eine andere, und vor allem bürgerfreundliche, Lösung der Verkehrsprobleme in Taufkirchen zu kämpfen.
Mit dieser Website möchten wir informieren, aufklären und zum Umdenken anregen.
Diese Seite wird regelmäßig aktualisiert. Immer wieder reinschauen lohnt sich. |
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Kaltluftstrom weiterhin ominös.
Nach konkreten Anfragen der BfOT an das Staatliche Bauamt und an die Firma ifuplan, Ersteller der Umweltverträglichkeitsstudie, bleibt der Kaltluftstrom am Stephansbrünnlbach ein weiterhin ominöses Phänomen.
Beide Institutionen antworteten mit allgemeinen Aussagen und Verweisen an die Gemeinde.
Lt. ifuplan besteht durch die Brücke der Planfeststellungstrasse keine Behinderung des Kaltluftstromes. Das Staatl. Bauamt will aber nun doch die lichten Weiten der Planfeststellungs-Brücke überprüfen - warum plötzlich, wenn kein Konflikt besteht?
Und man fragt sich: wie sind eigentlich die Ausmaße des Kaltluftstromes am Stephansbrünnlbach in Länge, Breite und Höhe in Metern, um welche Luftmassen handelt es sich, wie ist die Windrichtung zu berücksichtigen.
In welcher physikalischen Einheit wurde/wird der Kaltluftstrom eigentlich gemessen, etc. etc.
Hat das Thema Kaltluftstrom bei Betrachtung harter Daten überhaupt Relevanz für die Entscheidung der Streckenführung am Stephansbrünnlbach?
Die BfOT hat die Sachlage in einem Treffen am 02.05.2010 besprochen und wird sich nun, wie von Staatl. Bauamt und ifuplan empfohlen, zu Klärung der Fragen an die Gemeinde wenden.
Informationen werden insbesondere von den Gemeinderäten erwartet, die am 09.02.2010 eine Erläuterung der tatsächlichen Datenlage nicht für erforderlich hielten und für die Beibehaltung der Riesenbrücke bei Atting gestimmt haben.
Eine weitere schallende Ohrfeige für die betroffenen Anwohner, denen viele Gemeinderäte am 09.02.2010 (wieder einmal) das Recht verweigert hatten, sich zu diesem für sie existenziell wichtigen Thema, nämlich der Zerstörung ihres Lebensraumes, äußern zu dürfen.
Die Gemeinderäte sind beim ersten Gegenwind vom Straßenbauamt eingeknickt, haben einmal mehr über die Köpfe der Anwohner entschieden und diese im Regen stehen lassen.
Nach wie vor soll das Projekt durchgezogen werden um jeden Preis.
Wieder einmal eine Rechnung ohne den Wirt.
Dies ist in jüngster Vergangenheit schon einmal kläglich gescheitert in Taufkirchen...
Gemeinderat sagt NEIN zu Umfahrung bei Aham und Granting
In der Gemeinderatsitzung am Dienstag den 23.06.2009 hat sich der Gemeinderat mit nur drei Gegenstimmen gegen eine Erweiterung der Ortsumfahrung B388 auf die Ortsteile Aham und Granting ausgesprochen. Gegen die Beschlußvorlage der Gemeinde, die Ortsteile nicht aufzunehmen, haben nur die beiden BfOT-Räte Stephan Fürmetz und Korbinian Empl und Alois Maier (WGW) gestimmt.
Gemeinderat berät abschließend über neue Planung am 25.03.2009
Am Mittwoch den 25.03.2009 um 18:45h berät der Gemeinderat über die Planung und deren Vorlage beim Straßenbauamt.
Es ist davon auszugehen, dass der Gemeinderat, mit wenigen Gegenstimmen, der Beschlussvorlage der Gemeinde zustimmen wird.
BfOT-Treffen vom 15.03.2009
Die BfOT-Mitglieder haben den aktuellen Stand der Planung der B388-Ortsumfahrung in einem internen Treffen am 15.03.09 diskutiert, hier ein kurzes Fazit:
Die von der Fa. Kempa zuletzt vorgeschlagene Trassenvariante wird innerhalb der BfOT skeptisch gesehen. Zwar wurden einige Verbesserungen in den aktuellen Vorschlag eingearbeitet, teilweise werden diesen von der Fa. Kempa jedoch nur geringe Chancen einer Akzeptanz durch das Straßenbauamt eingeräumt.
Für einige neuralgische Punkte im Verlauf der Trasse ist eine für die dortigen Anwohner tragfähige Lösung nicht in Sicht.
Mit Sorge muss auch festgestellt werden, dass nach wie vor kein Verkehrskonzept für den Ort erarbeitet wurde. Vermisst werden u.a. nach wie vor konkrete Überlegungen zur B15-Problematik und zum Anschluss des Gewerbegebietes, beides unabdingbare Forderungen, die an eine Umfahrungslösung für Taufkirchen zu stellen sind.
Die Gemeinderäte sind mehr denn je gefordert, die Umfahrung kritisch zu hinterfragen.
Was das Interesse am Wohl der Taufkirchner Bürger anbelangt, sollte dabei die Rolle des Straßenbauamtes nicht überschätzt werden.
Thema B388-Umfahrung im Gemeinderat.
Auch nach der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats vom 10.03.2009, in der die erweiterte Planung der Fa. Kempa vorgestellt wurde, bleiben für die Betroffenen viele Fragen ungeklärt. Ebenfalls konnten auch viele Betroffenheiten nicht beseitigt werden. Einige der Grundbesitzer haben auch zu dieser letzten Planung ganz klar Ihre Ablehnung geäussert.
Dennoch möchte der Gemeinderat in der nächsten Sitzung am 25.03.2009 den Beschluß fassen, den jetzigen Planungsstand beim staatlichen Bauamt als Gemeindevorschlag einzureichen.
Von einer "von allen getragenen Lösung", wie es Bürgermeister Hofstetter noch im Dezember gefordert hatte ( „Erst wenn es in ihren Augen okay ist, wird der Gemeinderat darüber sprechen und dann werden wir an das Bauamt herantreten.“), kann allerdings nicht gesprochen werden.
Gespräche mit der Gemeinde und der Fa. Kempa ohne Ergebnis.
Die Vorstellung der abgeänderten Planung der Fa. Kempa durch Herrn Dietl in einer Runde mit allen Betroffenen am Mittwoch den 04.02.2009 endete ohne sichtbare Annäherung der unterschiedlichen Standpunkte.
Die Fa. Kempa hatte zwar die Planung durch die von den Betroffenen gewünschten Änderungen ergänzt, jedoch drückte Herr Dietl unmissverständlich seine Abneigung gegen diese Änderungen aus. Auch sprach er ganz offen davon, dass diese Änderungen, zum Wohle der Betroffenen, kein Chance zur Realisierung bzw. der Genehmigung durch das Straßenbauamt haben.
Von der Mehrheit der Anwesenden wurde die Ortsumfahrung an sich in Frage gestellt.
Durch die Forcierung des Bau der B15neu sowie der A94 werde der Fernverkehr gerade auf der B388 erheblich zurückgehen. Allein durch die A94 wird ein Rückgang von 7000 Fahrzeugen auf 5000 Fahrzeuge auf der B388 erwartet. Hierbei ist die B15neu noch gar nicht eingerechnet.
Berücksichtige man zusätzlich die langfristigen Entwicklungen bei den Energiepreisen und damit den prognostizierten Rückgang des Individualverkehrs, stelle man sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer B388-Umfahrung.
Die Gemeinde wurde aufgefordert alle Grundlagen (Verkehr, Umwelt, Entlastung usw.) noch einmal kritisch und vorbehaltslos zu untersuchen.
"Es könnte passieren, dass wir eine Umfahrung bauen, nur weil es gerade finanziell möglich wäre, die dann nicht gebraucht und nicht genutzt wird. Dafür werde jedoch die Natur und die Schönheit der Taufkirchner Landschaft auf ewig zerstört." war die mehrheitliche Aussage der anwesenden Betroffenen.
Vorstellung der neuen Planung.
Bürgermeister Hofstetter lädt alle Ansprechpartner der Betroffenen, der Grundstückseigentümer sowie die Ansprechpartner der BfOT zur Vorstellung der neuen Planung der Ortsumfahrung B388 am
04. Februar 2009 um 19:00h
in den Sitzungssaal im Wasserschloß Taufkirchen ein. Die Fa. Kempa stellt die neue, auf Wunsch des Bürgermeisters und der Betroffenen abgeänderte, Planung vor.
Erste Gespräche zur Ortsumfahrung mit der Gemeinde enden positiv für Betroffene.
Bürgermeister Hofstetter stellte nach den diversen Gesprächen mit den Betroffenen klar, dass die Firma Kempa die Vorschläge der Betroffenen und der BfOT, und damit auch ein Abrücken im Westen um mindestens 150 Meter sowie ein Tieferlegen im Bereich der ED26 in die Neuplanung aufnehmen müssen.
Bürgermeister Hofstetter argumentierte, dass für die Gemeinde das Schutzgut Mensch im Vordergrund stehe und dass das Biotop und der Wald keine K.O.-Kriterien seien. Er stellte sich hinter die Forderung der BfOT und beauftragte das Ingenieurbüro, die Änderungswünsche in die Trasse einzuarbeiten. Ende Januar soll die neue Variante wieder allen Betroffenen vorgestellt werden.
Hofstetter:
„Erst wenn es in ihren Augen okay ist, wird der Gemeinderat darüber sprechen und dann werden wir an das Bauamt herantreten.“
Bürger lehnen ortsnahe Lösung ab. Überregionale Lösung wird angestrebt.
Ergebnisse der Bürgerversammlung zum Thema Ortsumfahrung Taufkirchen (Vils).
Nach der Vorstellung der Fa. Kempa zu den Überprüfungen der Planfesttellungsunterlagen und des Standortes einer Mineralwasserfabrik in Taufkirchen gab es eine rege Beteiligung der Bürger an der Diskussion.
Einige der Bürger, die sich zu Wort meldeten, forderten ein Verkehrskonzept für Taufkirchen und eine überregionale Lösung des B388-Verkehrsproblems. Viele der Redner lehnten eine ortsnahe Umfahrung Taufkirchens sowohl im Norden als auch im Süden ab. Dies entspricht der Haltung der BfOT.
Die Fa. Kempa hat eine Reihe erheblicher Schwächen der aktuellen Planfeststellungsvariante aufgedeckt. Ob ausreichende Verbesserungsmöglichkeiten gefunden werden können. lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehen.
Thematisiert wurde auch die mögliche Ansiedelung einer Mineralwasserfabrik im Süden Taufkirchens, die für den Ortskern erheblichen, zusätzlichen Schwerlastverkehr bringen würde. Die geplante Nordtrasse würde hierfür keinerlei Entlastung bedeuten. Einer Aussage des Mineralwasserbetriebes an die Fa. Kempa per Email, dass ca. 90% der LKWs in den Süden fahren werden, wurde von einigen Bürgern mit einer logischen und kalkulativen Argumentation entschieden widersprochen. Eine zusätzliche Belastung der Anwohner im Ortszentrum werde das Resultat sein.
Offensichtlich wurde, dass die Stimmen, die eine konzeptionelle und möglicherweise auch überregionale Lösung fordern, zahlreicher geworden sind, da die aktuelle Planung viele Frage offen lässt.
Begehung der Trasse
Die die BfOT hat zusammen mit Herrn Dietl von der Fa. Kempa eine Begung der Planfeststellungstrasse durchgeführt...
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Haltung der BfOT
Haltung der BfOT zur weiteren Planung:

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